Mikronährstoffmangel – Aufmerksamkeitsdefizite

Das Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom ADHS hat vielfältige Ursachen. Wissenschaftler gehen von mehreren Faktoren aus, die zusammenkommen müssen. So gibt es klare Hinweise für eine genetische Disposition. An der Universität Cardiff konnte nachgewiesen werden, dass bei Kindern mit ADHS überdurchschnittlich häufig kleine DNS-Segmente fehlen oder doppelt vorkommen. Dieses Phänomen wurde auch bei Autismus und Schizophrenie beobachtet1.…

Risikogruppen – wer muss mit Magnesium-Mangel rechnen?

Magnesium-Defizite sind weit verbreitet – wer ist gefährdet? Priv.-Doz. Dr. Gunter P. Eckert, Goethe-Universität Frankfurt am Main: Das sind grundsätzlich alle Menschen, die entweder zu wenig davon mit der Nahrung aufnehmen, verstärkt Magnesium ausscheiden oder zum Beispiel krankheitsbedingt einen erhöhten Bedarf haben. Eine einseitige Ernährung, beispielsweise durch häufige Fast-Food-Mahlzeiten oder gemüsearme Speisen, ist auf jeden…

Magnesium für Sportler

Warum ist Magnesium für Sportler wichtig? Prof. Dr. med. Frank C. Mooren, Justus-Liebig-Universität Gießen: Sportler neigen zum Magnesium-Mangel – umso mehr, desto intensiver und umfangreicher sie trainieren beziehungsweise desto stärker die körperliche Belastung ist. Das liegt vor allem an der verstärkten Ausscheidung über Schweiß und Urin. Durch die Nahrung wird dieser Verlust häufig nicht ausreichend…

Magnesium gegen Migräne

Muskelkrämpfe lassen sich mit Magnesium bekämpfen – funktioniert das auch bei Migräne? Univ.-Prof. Dr. med. Christian Wöber, Universitätsklinik für Neurologie Wien: Migräne geht häufig mit Verspannungen einher. Tatsächlich können wir mit Magnetresonanz-Spektroskopie zeigen, dass bei Migräne-Attacken der Magnesium-Spiegel im Gehirn absinkt. In vielen Fällen können deshalb Magnesium-Gaben helfen. Man kann den Attacken recht gut vorbeugen…

Wissenschaftler einig: „Bei Mangel ein erheblicher Risikofaktor“

Magnesium: Essentiell und mit universeller Bedeutung Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff: In unserem Körper kann keine lebende Zelle ihre vielfältigen Funktionen ohne Magnesium erfüllen. So sind allein über 300 Stoffwechsel- und ohne Ausnahme alle energieabhängigen physiologischen Prozesse unmittelbar von dem Ion abhängig. Dazu zählen nicht nur Muskelarbeit, sondern auch die Leistungen unseres Nerven- und Immunsystems,…

Bessere Vitaminversorgung für geistige Fitness

Ältere Menschen mit niedrigen Vitamin-D-Blutwerten haben ein höheres Risiko für nachlassende geistige Fähigkeiten, wie zum Beispiel Denken, Lernen und ein gutes Gedächtnis. Zu diesem Schluss kommt eine Studie britischer Wissenschaftler von der Universität Exeter in England. Die Mediziner untersuchten 858 Personen im Alter über 65 Jahren über einen Zeitraum von sechs Jahren auf ihre Vitamin-D-Werte.…

Vitamin D schützt vor Herzerkrankungen

US-amerikanische Forscher haben in zwei Studien nachgewiesen, dass ein erhöhter Vitamin-D-Spiegel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert. Für ihre Studien untersuchten die Wissenschaftler vom Intermountain Medical Center in Murray, Utah, zwei Patientengruppen jeweils über ein Jahr. Die Mitglieder der ersten 9.400 Personen umfassenden Gruppe hatten anfangs niedrige Vitamin-D-Spiegel. Von denjenigen darunter, die im Beobachtungszeitraum ihre Vitamin-D-Zufuhr…

Das nahezu universelle Sonnenvitamin…

… wird hauptsächlich in unserem Körper produziert: Aus Cholesterin bilden Leber und Darmschleimhaut zunächst die Vorstufe Provitamin D3. In der Haut entsteht daraus unter UVB-Licht im Wellenlängenbereich von 280 bis 320 Nanometer zunächst Prävitamin D3. Dieses wiederum formt sich unter dem Einfluss der Körperwärme zu Vitamin D3 (Cholecalciferol), das auch in tierischen Organismen vorkommt und…

Vitamin-D-Defizite durch Epilepsiemedikamente

Antiepileptische Medikamente wie Carbamazepin, Phenobarbiton (Phenobarbital), Phenytoin und Primidon beeinträchtigen die Wirkung von Vitamin D und damit den Calcium-Stoffwechsel. Auf längere Sicht führen diese Medikamente zu einem Vitamin-D-Mangel, wie ein indisches Medizinerteam nachgewiesen hat. Die Wissenschaftler beobachteten über ein halbes Jahr Patienten, die antiepileptische Medikamente nahmen. Über diesen Zeitraum wurden regelmäßig Ernährung und Vitamin-D-Serumgehalt (25-Hydroxy-Vitamin-D)…