Geistig fit bleiben dank Vitamin D

Ältere Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel tragen ein höheres Risiko, mit zunehmendem Alter geistig abzubauen. Dies folgern Wissenschaftler der Universität Exeter in England aus einer Studie an über 800 Senioren. Die Forscher beobachteten die über 65-jährigen Patienten über sechs Jahre lang und bestimmten ihren Vitamin-D-Gehalt im Blut. Zu Beginn der Untersuchung sowie nach drei und…

Depressionen durch zu wenig Vitamin D?

Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel scheint Depressionen zu fördern. Dies konnten US-amerikanische Autoren von der Universität Texas in Dallas in der wahrscheinlich bislang umfassendsten Studie dieser Art nachweisen. Umgekehrt verringert ein höherer Vitamin-D-Spiegel die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken. Dieses Risiko steigt demnach für Personen, die schlecht mit Vitamin D versorgt sind; besonders gilt dies für…

Vitamin D unterschätzt – Referenzwerte werden erhöht

Die empfohlene tägliche Dosis für Vitamin D ist nach oben korrigiert worden. Bisher galt in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in vielen anderen Industrieländern der Richtwert von fünf Mikrogramm oder 200 Internationalen Einheiten (I.E.). Inzwischen gehen die wissenschaftlichen Fachorganisationen davon aus, dass dieser Wert zu niedrig ist und empfehlen eine deutlich höhere Tageszufuhr von…

Zink und Vitamin C gegen Erkältungen

Die beiden Mikronährstoffe stärken das Immunsystem und unterstützen damit die körpereigenen Abwehrkräfte. Bei geschwächten Patienten oder Personen, die bereits Defizite bei Vitaminen oder Spurenelementen aufweisen, ist der Effekt ausgeprägter als bei gesunden Menschen. Aber auch bei letzteren lässt sich ein positiver Einfluss eindeutig nachweisen, wie eine überarbeitete Metastudie (Cochrane Systematic Review) zu Zink zeigt: Bei…

Immunsystem bekämpft unerwünschte Mikroben mit Zink

Einen bislang unbekannten Mechanismus der menschlichen Immunabwehr haben Wissenschaftler der Universitäten Toulouse, Marseille und des Instituts Pasteur entdeckt: Infektiöse Erreger werden so hohen Schwermetallkonzentrationen ausgesetzt, dass sie daran zugrunde gehen. Bisher war der entgegengesetzte Weg als klassische Abwehrstrategie bekannt; in vielen Fällen entzieht das Immunsystem den Eindringlingen einfach lebenswichtige Nährstoffe, insbesondere Eisen, und setzt sie…

Vitamin C schützt die Atemwege

Wer viel Vitamin C zu sich nimmt, leidet seltener an Erkrankungen der oberen Atemwege. Dies haben schwedische Forscher vom Osher-Zentrum für Integrative Medizin in Stockholm nachgewiesen. Die Wissenschaftler untersuchten dazu mehr als 1.500 Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren über einen Zeitraum von vier Monaten. Männer nahmen dabei durchschnittlich weniger Vitamin…

Wie Vitamin C und Zink das Immunsystem stärken

Vitamin C – Ascorbinsäure – nehmen wir mit der Nahrung vor allem mit frischem Obst und Rohkostgemüse zu uns. Da es hitze- und lagerungsempfindlich ist, bleibt in gekochten, gegarten oder lange aufbewahrten Speisen kaum etwas davon übrig. Als die klassische Vitamin-C-Mangelkrankheit gilt Skorbut, der früher ganzen Seefahrergenerationen übel zusetzte und sehr häufig zum Tod führte.…

Mikronährstoffkombination gegen ADHS

Eine mehrwöchige Behandlung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammen mit Magnesium und Zink kann die Symptome von ADHS-auffälligen Kindern deutlich verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Wissenschaftlergruppe um Michael Huss von der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Abteilung der Universitätsklinik Mainz. Die Forscher hatten 810 Kindern im Alter von 5 bis 12 Jahren über drei Monate lang eine…

Schlecht ernährte Mütter – hyperaktive Kinder

Mütter mit einem niedrigen Folatspiegel müssen damit rechnen, dass ihre Kinder später Probleme mit Hyperaktivität und mangelnder Aufmerksamkeit bekommen. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie unter der Federführung von Dr. Wolff Schlotz an der Universität Southampton. Demnach treten die ADHS-Symptome im Alter zwischen sieben und neun Jahren auf. Die Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass…

ADHS durch Pestizide?

Der Kontakt mit Pestiziden begünstigt offenbar Verhaltensstörungen: Wissenschaftler der kanadischen Universität Montreal und der Harvard-Universität hatten dazu den Harn von über elfhundert US-amerikanischen Kindern im Alter von acht bis fünfzehn Jahren auf Pestizide untersucht. Über einhundert Kinder zeigten ADHS-Symptome. In ihrem Urin fanden sich überdurchschnittlich hohe Mengen an Dimethyl-Alkylphosphat (DMAP), einem Stoffwechselprodukt, das aus organischen…