Vitamin-D-Defizite durch Epilepsiemedikamente

Antiepileptische Medikamente wie Carbamazepin, Phenobarbiton (Phenobarbital), Phenytoin und Primidon beeinträchtigen die Wirkung von Vitamin D und damit den Calcium-Stoffwechsel. Auf längere Sicht führen diese Medikamente zu einem Vitamin-D-Mangel, wie ein indisches Medizinerteam nachgewiesen hat. Die Wissenschaftler beobachteten über ein halbes Jahr Patienten, die antiepileptische Medikamente nahmen. Über diesen Zeitraum wurden regelmäßig Ernährung und Vitamin-D-Serumgehalt (25-Hydroxy-Vitamin-D)…

Vitamin D unterstützt Antibiotika-Behandlung bei Tuberkulose

Eine britische Studie wirft ein neues Licht auf den Einfluss von Vitamin D auf das Immunsystem: Demnach ist die Wirkung von Antibiotika auf Tuberkulose-Erreger wesentlich stärker, wenn die Patienten gleichzeitig gut mit Vitamin D versorgt sind. Eine Forschergruppe um Adrian Martineau an der Queen Mary-Universität, London, wählte dazu 146 Tb-Patienten aus, die sich einer Standard-Tb-Antibiotikabehandlung…

Mehr Medikamente – weniger Vitalstoffe?

Interview mit Herrn Dr. med. Thomas Schettler, interner wissenschaftlicher Beirat GIVE e.V. Gibt es spezifische Risikogruppen, die mit medikamentös bedingtem Vitaminmangel rechnen müssen? Das Risiko für die Entwicklung eines Vitaminmangels steigt mit der Anwendungszeit von einigen Medikamenten. Deshalb sollten alle, die über längere Zeit oder dauerhaft Medikamente einnehmen, auf ihre Vitaminversorgung achten. Ältere Menschen und…

Wenn Medikamente heilen, aber nicht gesund machen

Eine wachsende Anzahl von Menschen in Deutschland und in anderen Industrieländern nimmt über längere Zeit oder dauerhaft Arzneimittel ein. Die Zahl der Betroffenen steigt mit zunehmendem Alter. Gleichzeitig wächst der Anteil von Senioren an der Gesamtbevölkerung. Eine Vielzahl von Untersuchungen belegt allerdings, dass die Versorgung älterer Menschen mit Mikronährstoffen zu wünschen übrig lässt. Wie aus…